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Fasnacht 2011 Gidiohüüler Herisau

Was die Fasnacht 2010 früh war, war die Fasnacht 2011 dafür umso später. Weit nach den Sportferien, nämlich am 22. Februar starteten wir die Kampagne 2011 in Rheineck am verregneten Umzug. Am ersten Fasnachtswochende im Kanton verliessen wir diesen Richtung Schaffhausen, wo wir Freitag/Samstag unser Unwesen trieben. Auch dort war das Wetter nicht gerade trocken und schön mit Ausnahme am Umzug durch die malerische und enge Innenstadt der Munot-Stadt. Dank der “Freinacht” vom Freitag auf den Samstag (Zeltschluss um 03.00 Uhr!) akm auch der gesellige Teil nicht zu kurz, denn wir konnten ja am Samstagmorgen ausschlafen (mehr oder weniger). Am Samstagabend kehrten wir nach Herisau zurück, wo wir an der Sauknapp-Party bis später festeten. Der Umzug am Sonntag in Diepoldsau wurde bei durchzogenem Wetter bestritten und sicher waren alle am Sonntagabend leicht müde. Am Schmutzigen Donnerstag hatten wir frei, um dafür aber das ganze Wochenende unterwegs zu sein. Am Freitag machten wir an der Bischofszeller Beizen-Fasnacht, wo der lässige Abend im Kornhaus-Keller bis in den Samstag ausklang. Im Migros Herisau waren während der ganzen Fasnacht unsere Eis-und Schnee-Gwändli ausgestellt; deshalb haben wir am Samstagmittag im Migros Herisau aufgespielt und wurden noch mit Dessert und Kaffee bedient. Bei schönstem Wetter fuhren wir mit den Bussen (chauffiert von unseren Gidio-Club-
Mitgliedern Roger und Marco) nach Unterwasser, von dort aus mit Stand- und Luft-
seilbahn auf den Chäserrugg, wo wir bei strahlendem Winterwetter ein Platzkonzert auf 2262m vom Stapel liessen. Nach einem Sonnenbad spielten wir auch noch vor dem Restaurant auf Iltios auf. An beiden Orten wurden uns Getränke offeriert, herzlichen Dank! Gegen Abend reisten wir weiter nach Wil, wo wir am Monsterkonzert dabei waren und noch 2-3 Auftritte spielten. Am Sonntag nahmen wir teil am Umzug in Kaltbrunn, wo nach einer langen Durststrecke ohne Zuschauer doch noch Tausende von Fasnachtsbegeisterten die Route säumten. Nach einer kurzen Verpfegungspause hiess es dann aber bald: Auf die Bühne!
Die letzte Woche unserer Fasnachtsaktivitäten stand wie immer unter dem Motto Herisau. Am Gidio waren wir fast komplett vertreten, vielleicht auch wegen dem Spaghetti-Essen im Anschluss. Am Abend stand das Monster-Konzert neu auf dem Obstmarkt auf dem Programm. Nach dem letzten Auftritt verhöckelten wir noch im Casino. Am Donnerstag vetrat Hucky die Gidiohüüler am Schnitzelbankabend. Das Bänkler-Lokal im Alten Zeughaus war so gut wie voll, die anderen Destinationen der Auftritte nicht so. Am Freitag hiess es dann Beizen-Tour in Herisau mit dem Abschluss um 01.30 Uhr mit dem Auftritt am Sägler Maskenball. Am Samstag konnte man dann zum ersten Mal an dieser Fasnacht richtig ausschlafen, denn es ging erst gegen Abend weiter im Programm. Nach dem Auftritt beim Izi bizi Jubifescht genossen wir im Bistro-Steig das von der Guggen-Kasse offerierte Fondue-Chinoise (absolut zu empfehlen). Anschliessend kehrten wir wieder ins Casino zurück, um gemeinsam zu festen. Am Funkensonntag stand dann der traditionelle Fasnachtsschluss im Casino auf dem Programm und in den ungeraden Jahren die Bekanntgabe des Oberguggers für 2 Jahre. Zum ersten Mal wurde nach einer Frau wieder eine Frau Oberguggerin, nämlich nach Maya Stalder Claudia Frischknecht von den Ziegelhöttlern. Der Tag klang mit der Gidio-Verbrennung aus und das Fasnachts-Start-Datum 2012 wurde schon herumgeboten (9.Februar 2012)
Höhepunkt wird sicher das Gugge-Tröffe 2012 vom 25./26. Februar!

 

Fasnacht 2010 Gidiohüüler Herisau

Aufgrund des frühen Fasnachtsbeginns starteten wir die Fasnacht 2010 erst am Samstag dem 6. Februar mit einer Beizentour in Herisau. Den Apéro noch zwischen den Zähnen, spielten wir im Rebstock, unserem Stammlokal, auf und machten uns anschliessend auf die Socken in Richtung Tannenbaum. Nach einem guten Auftritt gingen wir gleich weiter in den Treffpunkt, wo wir auch brillierten. Zu Fuss gings dann in die Landhaus-Bar, wo die uns sehr wohl bekannten Gäste einen Riesen-
Applaus spendeten. Ebenfalls wurden wir im Landhaus einen grossen Teil unserer Gidio-Schnäpse los, teilweise aber mehr an uns selber als andersrum.
Zurück im Treffpunkt genossen wir eine Mehlsuppe zur Stärkung und besuchten anschliessend die Sauknapp-Party. Am Sonntag, dem 7. Februar, nahmen wir am Umzug in Rorschach teil. Dass wir am Abend gleich nach der Glöggli-Clique im Stadtsaal auftreten durften, war eine grosse Ehre für uns......!
Am Schmutzigen Donnerstag beehrten wir wieder St. Gallen und stellten fest,
dass die Lösung mit den freien Auftritten an den sogenannten Hotspots für uns eher die schlechtere Lösung sind und dass die steigende Anzahl von Schnitzelbänklern Auftritte in den Fasnachtsbeizen fast verunmöglichen. Wieder etwas dazugelernt!
Am Samstag 13. Februar fuhren wir Richtung Glarnerland, blieben aber im Kanton St. Gallen. Wir nahmen am Umzug in Benken teil und nach einem Aussen-Auftritt verschoben wir uns langsam Richtung Schänis zum Nachtumzug. Dazwischen kehrten wir aber noch gediegen ein. Der Power-Nachtumzug war eigentlich gar nicht so schlecht, auch dank den mitgeführten Barwagen. Am Fest selber war sehr viel Volk und sehr viel Betrieb. Spät nach Mitternacht trafen wir alle todmüde in Herisau ein. Am Sonntag waren wir endlich zum ersten Mal zum Umzug in Wil eingeladen und genossen diesen in vollen Zügen. Die strengste Woche begann am Aschermittwoch mit dem Umzug Gidio-Hosestoss, wo vor allem unsere Gidio-Kids glänzen konnten. Am Abend stand dann die traditionelle Dorf-Fasnacht im Zentrum auf dem Programm. Bis spät in den Morgen wurde gefestet und manch eine(r) hatte sicher einen struben Kopf am Donnerstag. Der Freitag stand unter dem Motto: Locker vom Hocker! Nach dem traditionellen Apéro im Rebstock machten wir anschliessend den Bierkeller unsicher. Nachher gingen wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Sportzentrum für einen Auftritt am Trojka-Energie-Cup und anschliessend mit Bus und Postauto ins Bädli Wilen. Nach unserem dortigen Konzert kehrten wir ins Dorf zurück und liessen uns im Casino eine feines Fondue-
Chinoise servieren. Das war super! Den Abend liessen wir dann im Bierkeller ausklingen. Am Samstag galt es, verschiedenste Arbeiten zu erledigen: Wagenbau, Dekoration Chälblihalle usw. Dank sehr gutem Einsatz aller Beteiligten konnte kurz nach Mittag die Arbeit als erledigt betrachtet werden. Am Abend trafen wir uns dann wieder im Sportzentrum, um nochmals einen Auftritt in der Eishalle zu wagen. Dann spielten wir im Restaurant Sonnenfeld auf und nahmen dann den Weg zur Chälblihalle an den Gugge-Ball unter die Füsse bzw. Räder. Nach dem Auftritt war unsere Arbeit getan und wir frönten dem Festen bis früh am Morgen.
Am Funkensonntag waren wir dabei, als der Umzug zum 13. Gugge-Tröffe gestartet wurde. Das Wetter war sensationell wie auch der Publikumsaufmarsch. Ein Teil der Aktiven war noch mit Abbrucharbeiten beschäftigt, während dem die anderen sich im Restaurant des Alterszentrums bedienen liessen. Nach dem Funken trafen sich die meisten dann noch im Rebstock zum Pizza-Essen und zum Ausklang.

Fasnacht 2009 Gidiohüüler Herisau

Zum ersten Mal in der Geschichte der Gidiohüüler begannen wir unsere Fasnachtsaktivitäten im Ausland, nämlich in Oberzell bei Ravensburg. Nach dem Apéro im Rebstock (Vitaminbombe) fahren wir (fast) alle in Kleinbussen nach Deutschland. Schon die Anreise war sehr abenteurlich, verloren wir doch den 2. Bus infolge Atemnot des Motors aus dem Rückspiegel. Aufgrund eines grosszügigen Zeit-Managements waren wir dann aber für unseren Auftritt bereit. Dass The best nicht Hero ist, wissen wir nun!  Nach dem je nach Dirigent chaotischen Monster traten wir gegen frühmorgens die beschwerliche Heimreise an (Starke Schneefälle, schneebedeckte Strassen). Früh aber sicher trafen wir in Herisau ein. Der Rückschub der leeren Busse mit Anhänger bildete den nächsten Brüller dieses Abends/Morgens, mussten wir doch mit viel Handarbeit die Busse und Anhänger zu  ihren Parkplätzen stossen (15 cm Neuschnee!). Morgens um 5:00 Uhr konnten dann die beiden Chauffeure mit ihren PW’s auch den Sonnenbergweg nicht bewältigen, es passte also alles zusammen. Wir sind der Meinung, das Pech haben wir für diese Fasnacht bereits eingezogen!
Am Sonntag, dem 9. Februar blieben wir in der Nähe, nämlich am Fasnachtsumzug in Gossau. Trotz Schneetreiben war es ein schöner Umzug und mit dem
30-minütigen Auftritt im Marktstübli fand ein ereignisreiches Wochenende einen erfolgreichen Abschluss.
Das 2. Wochenende begann auch mit einer Vitaminbombe, nämlich dem Apéro im Treffpunkt. Nachdem wir dort noch aufgespielt haben, begaben wir uns in die Reformierte Kirche, wo wir an einem Gottesdienst der Nexus-Gruppe teilnahmen. Unser Auftritt gefiel einerseits durch die der Akustik angepassten Lautstärke, andererseits durch die von Pfr. Mark Hampton gewählten Pop-Songs. Nach 2 Auftritten im Club Italia und in der Taube fuhren wir nach Urnäsch zum Maskenball. Nach dem Auftritt und einer guten Pause kehrten wir nach Herisau zurück, wo man einige Gidiohüüler auch zu fortgeschrittener Stunde in der Chälblihalle antraf.
Am Sonntag nahmen wir mit den Kids und 3 Bussen den Weg nach Scheidegg unter die Räder. Ein schöner Umzug, gutes Wetter und ein Super-Auftritt im Kurhaus liessen den Tag zu einem vollen Erfolg werden.
Der Schmutzige Donnerstag in St. Gallen lief im ähnlichen Stil ab wie die vergangenen Jahre, mit Ausnahme des Gastspiels bei der Studentenverbindung Zofingia. Es beruhigt einen, wenn man sieht, wie unsere künftigen Manager das Leben anpacken.....!
Nach dem Ruhetag am Freitag bestiegen wir am Samstag, dem 20. Februar um
05.00 Uhr den Car Richtung Frankfurt. Pünktlich zur abgemachten Zeit (und bereits ein bisschen vorgewärmt mit Verdauerli) trafen wir beim Saalbau Ronneburg ein, wo uns Norbert Roth freundlich erwartete. Nach einem Apéro und Mittagessen führte man uns nach Wehrheim, wo wir am Umzug teilnahmen. Glücklicherweise fuhr vor uns ein Schnaps-Wagen....! Das Nachtessen war dann von Sauce geprägt und wir machten uns bereit für den Auftritt bei der Karnevals-Sitzung der 13-er Husaren in Frankfurt. Nach dem Aussteigen aus dem Car machten wir uns in Formation auf dem Weg zum Auftrittsort. Hinter uns wurde gehupt und mit Scheinwerfern gefuchtelt. Super, diese Begeisterung der Frankfurter - oder doch nicht. Der Chauffeur des “Fan-Autos” stieg aus und teilte uns sämtliche gängigen “Schlötterlis” aus. Hinter uns seie das Prinzenpaar, zeitlich gestresst von Auftritt zu Auftritt und so. Wir versuchten zwar, ihm beizubringen, dass in der Schweiz keine Guggen-Musik von der Strasse gehe, doch es half nichts. Nach dem Auftritt entschuldigte sich jedoch die Prinzessin für den Faux-pas des Chauffeurs. Für uns war die Sache erledigt, doch innerhalb der Frankfurter Fasnachtskreise war das Thema der Nacht gegeben.
Nach dem Bezug der Unterkunft (1 ganze Turnhalle für 2 Guggenmusiken) machten wir uns auf in die böse Nacht, welche aber, den Bildern am Morgen nach zu schliessen, gar nicht so bös war, mindestens nicht für alle. Die Schaffhauser GM Rhy-Pfluderi hat jedenfalls auch sehr höckige Mitglieder! Nach einem genialen Frühstück wurden wir mit dem Car an unseren Startplatz für den grossen Fasnachtsumzug Frankfurt mit 243 Nummern gefahren. Mit der Nummer 54 hatten wir gute Aussicht, noch am gleichen Tag wieder in Herisau zu sein. Hinter uns waren die 13-er Husaren eingeteilt, welche uns grosszügig mit Speis und Trank versorgten und sichtlich Freude an uns hatten! Ein sicher für alle einzigartiges Spektakel, ein solcher Umzug in einer Weltstadt. Ein Kompliment an alle Mitglieder für die Disziplin anlässlich der fast 5 km langen Route. Auch die Direktübertragung des HR zeigte uns von der besten Seite, wenn auch der mobile Reporter unsere Sequenz kurz unterbrach. Die Silhouette von Römer und der Skyline werden wir nie vergessen!
Nach dem Umzug waren wir sehr müde, wurden aber mit Flensburger Bier, Frankfurter Würsten und kartonweise Schnäpsen am Leben erhalten.
Dank Handy-Kommunikation und Navi waren wir dann superschnell beim Car und schwuppdiwupp aus der Stadt auf der Autobahn. Souverän fuhr uns Walter wieder nach Herisau, manch ein Bier und Schnäpsli wurden in seinem Rückspiegel in dieser Zeit gebückt. Ein unvergessliches Wochenende fand seinen Abschluss.
Die letzte Fasnachtswoche begann für die Kids und für einige Erwachsene mit dem Umzug Gidio-Hosestoss am Aschermittwoch. Den Umzug beim Alten Zeughaus aufzulösen und direkt anschliessend einen Kinder-Maskenball im Casino zu veranstalten - diese Idee war super! 4 Gidiohüüler halfen anschliessend dem noch amtierenden Obergugger Hucky, Bühnen und Beleuchtung für den Abend herzurichten. Die Dorffasnacht wurde nach bewährtem Muster durchgeführt, mit Ausnahme der Fescht-Hötte, welche im Casino-Saal aufgebaut wurde. Auch diese Massnahme stellte sich als Wurf heraus, waren die letzten Gäste doch nicht nur Gugger und der Saal war sehr lange sehr gut besetzt. Unsere Beizen am Mittwoch waren Tannenbaum, Bierkeller und Rebstock, alle gut besetzt.
Am Freitagabend besammelten sich die Gidiohüüler in der Casi-Bar, um von dort aus ihrem Ruf als Wandergugge gerecht zu werden. Denn zuerst ging es ins Landhaus zu Elsi und dann in die Turnhalle zur Sägler Fasnacht. Nach dem dortigen Auftritt statteten wir auch Yvonne in der Bädli-Bar einen Besuch ab und gaben dort unser Bestes. Die Halbkranken und Ganzkranken schickten wir schon vorher nach Hause, um am Maskenball noch etwas zu festen.
Am Samstag suchten wir das Weite, wir fuhren leicht dezimiert nach Glattfelden. Manchen Mitgliedern war die anfängliche Skepsis anzusehen, doch mit Fortdauer des Abends hatten wohl alle den Plausch an dieser “Beizentour”. Auch die geäusserten Komplimente vieler Gäste waren ein Aufsteller. Um Mitternacht fuhren wir wieder gegen Herisau, um je nach dem kurz oder lang an der Jubiparty der Ziegelhöttler abzufeiern.
Letzter Tag: Funkensonntag! Im Casino fand das Gugge-Fescht der Herisauer Guggen statt. Speis und Trank begleiteten die Auftritte der 7 Herisauer Guggen-
musiken. Jede hat ihren eigenen Stil und keine lässt sich mit einer anderen vergleichen - so soll es sein! Nach unserem Auftritt als letzte Guggenmusik übergab unser Obergugger Hucky den VHG-Obergugger-Stab turnusgemäss an Maya Baumann von den Blechtüüfeln. Er genoss diese Übergabe sichtlich - lag es daran, dass die neue Oberguggerin eine hübsche Frau war (Küssli und so) oder daran, dass er den Job als Obergugger abgeben konnte ....? Das letztere wohl kaum, denn er hat sich dazu bereit erklärt, den Job als OK-Präsident für das Gugge-Tröffe auszuüben - wahrlich auch kein einfaches Unterfangen.
Nach einem mehr oder wenigen perfekten Monster zogen die Herisauer Guggen in einer Art Umzug vom Casino auf’s Ebnet, wo Gidio-Hosestoss verbrannt wurde. Die Gidiohüüler beendeten die Fasnacht 2009 müde und voll von Eindrücken in ihrem Stammlokal Rebstock. All jenen, welche schon zu diesem Zeitpunkt mit Grippe und Lungenentzündung Bekanntschaft gemacht haben wünschen wir gute Besserung, denn am 17. April steht das von Hucky mit einer Wette verlorene Schluss-Essen auf dem Programm!

Fasnacht 2008 Gidiohüüler Herisau

Die Fasnacht 2008 steht ganz im Zeichen des Oberguggers. Hucky ist Obergugger der VHG für die nächsten 2 Jahre, das verpflichtet auch die Gidiohüüler zu mehr Arbeit. Urs Felber nimmt Einsitz in den VHG-Vorstand, da Hucky als Obergugger automatisch im Vorstand vertreten ist. Das Ressort Dekoration ist aufwendig und verlangt viel Arbeit und gute Ideen. Der Plakettenwagen ist zu gestalten, die Chälblihalle und das Zelt zu dekorieren und so nebenbei wird noch der Wagen für’s 12. Gugge-Tröffe gebaut !
Natürlich gehen wir auch an die Fasnacht. Den Auftakt bildeten die Auftritte in Wil und Umgebung am 19. Januar 2008 und die tollen Auftritte am Sonntag auf Iltios/Chäserrugg bei paradiesischem Wetter und begeisterten Menschenmassen.
Am Samstag, dem 26. Januar verliessen wir mit 2 Bussen abermals den Kanton, um in Rapperswil unsere Etikette abzugeben. Die Organisation der Gassenfasnacht war sehr gut, doch schienen zu viele Rapperswiler in den Skiferien zu sein. Wir machten das Beste daraus und auf dem Heimweg machten wir noch einen Abstecher in den Ochsen in Schönengrund. Am Sonntag stand der Rorschacher Umzug auf dem Programm. Mit einem Platzkonzert vor dem Umzug begannen wir und mit einem gemeinsamen Höckeln in einer Pizzeria beendeten wir den Tag.
Aufgrund zu vieler Absenzen wegen Skiferien verzichteten wir auf den Schmutzigen Donnerstag und suchten am Wochenende St. Gallen heim. Mit fixen Auftritten und spontanen Auftritten in Fasnachtsbeizen erlebten wir einen schönen Abend, der mit dem Auftritt in der Fasnachtsbeiz der Frauenguggenmusik Raz Baz seinen Höhepunkt fand. So soll Fasnacht sein! Am Sonntag nahmen wir am St. Galler Fasnachtsumzug teil und hatten noch Glück, dass die Kamera nicht schon bei uns abgestellt wurde. So konnte man uns am Abend nochmals im TVO sehen.
Zum ersten Mal begleiteten die Gidio-Kids den Umzug Gidio-Hosestoss und hatten sichtlich Freude daran. Sie wurden unterstützt durch einige Aktiv-Mitglieder. Leider hatte unsere Aushilfs-Trommlerin nichts Gescheiteres im Sinn, als nach 100m Umzug das Trommelfell zu zerstören....! Nun gut, das nächste Jahr geht’s dann länger, gell?
Am Abend konzertierten wir dann an der Dorffasnacht auf den Aussenplätzen und in den Restaurants gemäss Tourenplan. Das Monsterkonzert bleibt sicher allen in guter Erinnerung, unserem Obergugger Hucky bestimmt!
Am Freitagabend nahmen wir’s ziemlich locker, besuchten einige Beizen, spielten am Sägler Maskenball und beendeten die Nacht. Am Samstag war Arbeit angesagt; Chälblihalle dekorieren, Umzugswagen bauen, Plakettenwagen richten und ein gemeinsames Mittageseen. Am Abend vordem  Gugge-Ball assen wir in unserem Stammlokal Rebstock Salat und Spaghetti und spielten uns auch gleich dort ein. Der Auftritt in der Chälblihalle war sehr gut und die Chälblihalle und das Zelt gerammelt voll. Manch Gidiohüüler war einer der Letzten, die das Fest verliessen. Am Sonntag hatten wir das Privileg, als Obergugger-Gugge den grossen Umzug anzuführen. Welch Unterschied zu 2006 - statt Schneemassen Menschenmassen, soviele Zuschauer hat Herisau noch nicht gesehen bei einem wiederkehrenden Anlass! So machte der Umzug Spass, die Leute hatten an unserem Wagen “Klimawandel - Pinguin unter Palmen” ihre Freude. Nach der Verpflegung spielten wir vor den Umzugsteilnehmern - halfen am Schluss aufräumen, kehrten traditionell im Bürgerheim ein - es geht schneller als man denkt - und verabschiedeten den Gidio in den Frühling. Im Rebstock fand dasHerisauer Fas-
nachts-Wochenende seinen Abschluss - aber die Gidiohüüler waren ja noch nicht fertig.
Am 16./17. Februar fuhren wir nach Andelfingen, um zu ..... laufen - ja die Wandergruppe Trip-Trap Eisbär lernte das schöne Dörfchen kennen und die bei uns weniger bekannten Fasnachtsbräuche kenne, wie z.B.: Wer kennt alle geschlossenen Beizen? - oder - Wer hat einen Festbank zum Sitzen gesehen? - oder - Wer schnarcht am lautesten?
Aber Hand auf’s Herz - es war riesig der Plausch und ein krönender Abschluss einer insgesamt hammermässig, eisbärigen Fasnacht - und die Flocken-Kappe ist schöner!

 

Fasnacht 2007 Gidiohüüler Herisau

Die Fasnacht 1 nach dem Jubiläum begann am 4. Februar in Uznach. Der Umzug war riesig und vor allem wurde er dem Namen Gugge-Umzug voll gerecht. Was hier aus der ganzen Schweiz antanzte - phänomenal. Nach der obligaten Wurst trafen wir uns zum
Foto-Shooting, um bei sonnigstem Wetter eine aktuelle Aufnahme zu machen. Dieses Gruppenbild ziert momentan unsere Startseite.
Am Freitag, 9. Februar, sonst Gassenfasnacht-Termin, besuchten wir unsere Restau-
rants in der Buchenstrasse alleine. Wir haben die Gassenfasnacht nach 5 Jahren beerdigt. Der Gründe sind da viele, die Betroffenen und die Öffentlichkeit wurden
darüber persönlich und über die Medien orientiert. Wir hatten trotzdem einen lustigen Abend, gingen wir doch noch ein bisschen frend, nämlich in den Treffpunkt, den Bauhof und ins Gemsli! Am Samstag hatten wir Gastauftritte am Maskenball in Urnäsch und waren eingeladen, am 60-Jahre-Jubiläum der Guggenmusig San Galle aufzutreten.
Die Gelegenheit bot sich nahezu an, auch noch ein bisschen länger zu bleiben, da
man ja schliesslich viele Gesichter kannte. Am Sonntag beehrten wir den Romishorner Fasnachtsumzug. Petrus hatte Erbarmen mit uns und liess es nur vor und nach dem Umzug regnen (je nach Umzugs-Nummer könnte diese Einschätzung angezweifelt werden) Nach einem Aussenauftritt auf dem Bodan-Platz höckelten wir noch ein bisschen zusammen.
Den Schmutzigen Donnerstag erlebten wir sehr aktiv zum zweiten Mal hintereinander in Flawil. Durchs Band gut besetzte Beizen prägten den Abend (und die halbe Nacht).
Auch der Auftritt in der Tonhalle war dieses Jahr sehr gut, weil die Bühne zur Verfügung stand. Den Höhepunkt des Abends bildete aber das Vorspiel und der Auftritt im Kafi Keller. Zuerst konnten wir uns in der Backstube von Toni Keller mit Speis und Trank stärken, anschliessend fegten wir einen stimmungsvollen Auftritt in die Beiz, bis die Leute auf den mit Stoff bezogenen Bänken standen. Das ist Fasnacht! Nach einer kleinen Wanderung ins National (knapp vor Gossau ...) spielten wir noch zum letzten Mal und unterhielten die Dickler Gugge. Wer nachher wie lang und wo ......., geht keinen was an!
Flawil, wir kommen wieder!
Für den kurzfristig ausgefallenen Umzug in Affoltern am Albis fanden wir in Sirnach dankbarerweise Unterschlupf. Bei blendendem Wetter waren wieder Tausende am Strassenrand und die MZH war bei unserem Aufrtritt auch gut gefüllt. Anschliessend fuhren wir zum Nachtessen nach Bronschhofen. Bei Mary und Ueli genossen wir den feinen Znacht und ein paar gemütliche Stunden. Zum Fitbleiben spielten wir dann noch kurz in der Traube auf und knüpften dort interessante Kontakte (nein, nicht mit dem Personal)! Zum Abschluss des Abends und zur Beginn der Nacht überraschten wir noch den Maskenball in Züberwangen und gaben nochmals Vollgas. Es soll einige gegeben haben, welche noch ein bisschen länger als lang gehockt sein sollen....!
Doch Durchhalten war angesagt, ging es doch schon am Sonntag mit Bussen nach Bassersdorf. Geduld war gefordert, waren wir doch startnummernmässig benachteiligt.
Die riesige Menschenmenge liess aber das Warten (an der Sonne) erträglich werden.
Nach dem Umzug sassen wir noch gemütlich zusammen und gegen abend trafen wir müde in Herisau ein.
Am Aschermittwoch spielten wir im Rahmen der VHG-Dorffasnacht. Als Erste durften wir den Kirchenplatz betreten. Nach einem kurzen Auftritt und den folgenden Einzelvorträgen der 6 anderen Herisauer Guggen war das Monsterkonzert angesagt. Gewaltig, was da daherkommt von ca. 200 Guggern! Nach Auftritten auf den Aussenplätzen Kirche, Windegg und Post suchten wir noch das Weisse Rössli, den Treffpunkt und die Feschthötte im Alten Zeughaus heim. Überall gut besetzt, gute Stimmung! So soll es sein! Aus gesundheitlichen Gründen sah man nicht einmal den harten Kern lange sitzen! Am Fasnachtsfreitag nahmen wirs eher locker - ein Auftritt in der (leeren) Feschthötte, ein Ständli im Bierkeller, ein feines Nachtessen mit Auftritt in unserem Stammlokal Rebstock und um 01.00 Uhr der Auftritt an der Sägler Fasnacht. Als Premiere gingen Anita und Hucky zum ersten Mal in ihr zukünftiges Heim zum Übernachten, denn am Samstag gings früh weiter. Einige Gidiohüüler durften den Herischrenzern beim Aufräumen der Feschthötte helfen. Um 11.30 Uhr gings dann mit den Bussen ins Glarnerland nach Niederurnen. Nach einem Platzkonzert setzte sich dann der Umzug in Bewegung, anschliessend wurde getanz und gelacht im Mehrzweckgebäude. Mit Einsetzen des Regens spielten wir vor der MZH auf und wagten uns anschliessend in die Beizenfasnacht, Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und so entschlossen wir uns auch dazu, das Nachtessen (zwar ein bisschen spät) ebenfalls in Niederurnen einzunehmen (Kennwort Pizza Fridolin). Unsere beiden Chauffeure Urs Mettler und Hucky fuhren uns dann souverän über Ricken und Wasserfluh nach Hause. Es waren alle so auf dem Hund, dass alle ins Bett verschwanden.

Funkensonntag - Nachmittag der Herisauer Guggenmusiken - Einzelauftritte aller Guggen mit Pausen und anschliessendes Monsterkonzert auf der Bühne. Unterbrochen wurde das Monsterkonzert für die Ernennung des neuen VHG-Oberguggers für die nächsten 2 Jahre. Jürgen Rottach (Izibizis) übergab den Guggerstab an unseren Musikus Hucky, der mit Recht sehr stolz darauf ist. Der Ausklang im Rebstock gehört zur Fasnacht wie der Gidio (von den Gidiohüülern)
Aber, das war nur das Ende der Herisauer Fasnacht. Den eigentlichen Abschluss der Fasnacht 2007 feierten wir im wahrsten Sinne des Wortes in Ermatingen. Anlässlich des nur alle 3 Jahre stattfindenden grossen Groppen-Umzugs waren wir zur Teilnahme eingeladen worden. Die Mischung aus traditionellem Fischerumzug und Fasnachtsbetrieb ist etwas Einzigartiges, ebenso wie der Umzug, der regelmässig durch geschlossene Barrieren angehalten wurde. Tausende von begeisterten Zuschauern säumten die Route und bewunderten die prachtvollen Umzugswagen und die farbenfrohen Guggenmusilken. Dank des Windes hielt sich der Regen bis ca. 17.30 Uhr zurück und der grösste Teil der Aktivitäten waren trocken. Ein würdiger Abschluss des Jubiläumsjahres 2006 und der Fasnacht 2007 der Gidiohüüler!